100-Jahre Kakteenfreunde Basel

 
 
Mitglieder-Portraits
Seit dem Bestehen der Regionalgruppe, dem Jahre 1916 hätten es sehr viele Mitglieder verdient, hier erwähnt zu werden.

Wir nutzen die Gelegenheit unseren Mitgliedern zu danken, die sich in jüngerer Vergangenheit in irgendeiner Form speziell eingesetzt haben, oder sich in einem Spezialgebiet einen Namen gemacht haben. Zum Beispiel ...
  • ... zum Wohle der Basler Kakteenfreunde
  • ... zum Wohle der SKG (Schweizerische Kakteen-Gesellschaft, Dachverband)
  • ... im Artenschutz, in der Kakteen- oder Sukkulentenkunde

Unser Ehrenpräsident
Unsere Ehrenmitglieder (chronologisch aufgeführt)
Weitere Mitglieder (alphabetisch aufgeführt)
Verstorbene (Ehren-) Mitglieder (chronologisch aufgeführt)

Rolli Stuber
Geboren 30. Dezember 1957
Wohnort Basel
Mitglied seit 1981
Ehrenpräsident seit 2017
Portrait erschien im KuaS 02.2018
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In Basel hätte man Rolli Stuber gerne noch weitere 17 Jahre im Präsidentenamt gesehen. Aber schliesslich wurde sein Wunsch nach mehr Zeit für die Familie und die vielen anderen Interessen respektiert.
Zur Würdigung der grossen Verdienste um seinen Verein haben ihn die Basler 2017 einstimmig in die Reihe ihrer Ehrenmitglieder aufgenommen und ihn zum ersten Ehrenpräsidenten ernannt.
Rollis oberstes Ziel in all den Jahren war es, durch ein attraktives Vereinsprogramm, vielseitige Ausstellungen und interessante Vorträge die Mitglieder und Interessierten zu begeistern.
Von 2003 bis 2009 war Rolli Stuber Vizepräsident der SKG. Er spielte auch eine tragende Rolle bei der Organisation der JHVs 2005 und 2016 in Basel, letztere verbunden mit der gelungenen 100-Jahr-Feier der Kakteenfreunde Basel.
Rolli Stuber hatte während seiner Präsidentschaft über die Landesgrenzen hinaus viele bereichernde Kontakte mit namhaften Kakteenliebhabern. Er bereist auf abenteuerliche Art verschiedene Kakteenländer. Fotografiert Flora und Fauna, im Speziellen aber unzählige Kakteen und andere Sukkulenten in der Natur, oder in Sammlungen weltweit. Aus dem Bild und Videomaterial erstellt er grossartige Präsentationen und zeigt diese beliebten Vorträge verschiednen Fachgruppen der 4 grossen an die Schweiz angrenzenden Ländern. Er referierte in fast allen Kantonen. Die meisten seiner über 250 Natur- und Abenteuershows zeigte er aber im Raum Nordwestschweiz. Auch die Basler Kakteenfreunde konnten von Rollis Vortrags-Repertoire provitieren.
Er suchte den Kontakt zu anderen Regionalgruppen der SKG oder zu anderen naturverbundenen Gesellschaften. Wie zu den beiden Orchideenklubs von BS und BL oder zum Bonsaiverein, aber auch zu Papageien- und Reptilienfreunden. Verschiedene gemeinsame Ausstellungen resultierten aus diesen Kontakten. Stoltz war er auf seine Beziehungen zu den Freiburger Kakteenfreunden im Breisgau, die er zu Beginn seiner Präsidialzeit aufbaute und gegen Ende seiner Amtszeit zur Französischen Gruppe im Elsass.
Als Ratgeber und Mentor bleibt er uns erhalten. Für seine weiteren Ziele und Unternehmungen wünschen wir Rolli viel Freude und Erfolg. Wir danken ihm für seinen langjährigen passionierten Einsatz.
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Agnes Conzett
Geboren 20. Oktober 1934
Wohnort Basel
Mitglied seit 1965
Ehrenmitglied seit 1989
Portrait erschien im Jahresbericht 2008
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Seit ihrem Eintritt in die Regionalgruppe Basel der Kakteengesellschaft im Jahre 1965 besucht Agnes Conzett mit Ehemann Willy noch heute wenn möglich jede Monatsversammlung. So kennt sie denn auch jeder! Schliesslich hilft sie immer noch an Monatsversammlungen, z.B. beim Loseverkauf mit! Sie liebt kleinbleibende ("Balkönler") Turbinicarpen, Lithops und Co.
Schon ihr Vater Hans Fink war ein begeisterter Kaktüsseler und damals ein Regionalgruppenmitglied. Aber erst ein Kakteenhandbuch, von ihrem Mann Willy, löste in ihr das "Fieber" aus! 1965 trat sie schliesslich der Basler Regionalgruppe und SKG bei.
Gut zehn Jahre später übernahm Agnes Vorstandsarbeiten und half mit, zuerst als Protokollführerin und bald darauf als Sekretärin die Regionalgruppe durch schöne und erfolgreiche Jahre zu führen. Fast zur gleichen Zeit musste auch bei der Dachorganisation, der SKG das Sekretariat besetzt werden. Agnes übernahm auch diese Aufgabe.
1980, während ihrer Vorstandstätigkeiten in der Regionalgruppe und der SKG, gastierte in Basel die Gartenbauausstellung "Grün80". Die Kakteengesellschaft konnte während drei Wochen in der grossen Schauhalle die wohl grösste Kakteenschau aufbauen, die bis heute je in der Schweiz organisiert wurde. Für die Koordination verschiedener Arbeiten erhielt Agnes ein eigens dafür eingerichtetes Büro. Der Höhepunkt der Ausstellung waren nicht etwa die Kakteen! Es war der Besuch der Queen Elisabeth.
Die Ausstellung selber war auch ein Riesenerfolg. Die Mitgliederzahlen (maximal 235!) stiegen in nie mehr dagewesene Höhen.
Ein weiterer Höhepunkt während ihrer Vorstandstätigkeit war die Reise in den Jardin Exotique de Monaco, den sich das OK der Monsterausstellung leistete. Die Reise wurde privat finanziert durch Einlagen von 5.- pro OK-Sitzung und Person!
1989 wurde ihr die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Die Vorstandstätigkeiten im Überblick
  • 1976-1978 Protokoll (RG)
  • 1978-1989 Sekretariat (RG)
  • 1981-1989 Sekretariat (SKG)
Agnes Conzett hat bis heute 8 Präsidenten der Regionalgruppe von bisher 17 miterlebt. Durch die Vorstandstätigkeit, auch gesamtschweizerisch, entstanden viele interessante und wertvolle Kontakte die sie noch heute pflegt.
Ein herzliches Dankeschön und noch viele schöne Stunden mit den Kaktüsseler!
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Walter Tanner
Geboren 26. Juli 1942
Wohnort Bellwald Wallis
Mitglied seit 1968
Ehrenmitglied seit 1999
Portrait erschien im Jahresbericht 2009
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Walter Tanner ist 1968 als 26-jähriger junger Mann, zusammen mit seiner Frau Franziska, der Regionalgruppe Basel und der Schweizerischen Kakteen-Gesellschaft SKG beigetreten. Bereits ein Jahr später übernahm er Vorstandsarbeiten. Daraus sollten 30 Jahre werden!
Als farbenblinder Kaktüsseler hatte er es nicht immer leicht unter seinen Freunden und damaligen Weggefährten. Oft wurde über sagenhaften Blüten diskutiert, die unser Portraitant nicht zu sehen vermochte. "Wo ist den diese rote Blüte unter all den grünen Kugelkakteen?" Doch kaum zu glauben - einmal Kaktüsseler, immer Kaktüsseler! Noch heute pflegt und hegt Walter Tanner in einem kleinen Gewächshäuschen hoch in den Walliser Bergen in Bellwald seine bunt(!) gemischte Kakteensammlung, und wie ein Bild im Jahresbericht 2009 belegt, blühen sie auch regelmässig.
Walter Tanner war von 1969 bis 1998, 29 Jahre lang Kassier der Basler Regionalgruppe. Ein Zusatzjahr hängte er noch als Beisitzer an. "Grün80" die Gartenbauausstellung war in seiner langen Amtszeit ein Höhepunkt. Zuständig für den Pflanzentransport und unterwegs um Kakteen in der ganzen Schweiz einzusammeln, musste er diese spät abends im Ausstellungsgelände abliefern. Wegen einem FCB-Match waren alle Strassen gesperrt. Kein Durchkommen war möglich, bis dann endlich das Spiel beendet war. Spät abends und totmüde konnte er die Pflanzen endlich abgeliefern.
Schon damals waren Kakteen nicht seine einzige Leidenschaft! Er war seinerzeit, wie heute ein begnadeter und begehrter Schütze. Auch die Eisenbahn, die Nostalgieloks und die Modelleisenbahn erfreuen sein Herz noch heute. Die Leidenschaft zum Wallis und sein heutiger Wohnsitz in Bellwald lassen es nicht mehr zu, jede Monatsversammlung zu besuchen. Kommt Walti überraschend doch mal an eine GV, fasst er wie früher prompt ein Ämtli, z.B. als Stimmenzähler oder Tagespräsident. Er ist noch immer stark mit unserer Regionalgruppe verbunden und wartet jeweils gespannt auf unsere Vereins-News oder das KuaS-Heft.
1999 wurde Walter Tanner für seine Verdienste der Gesellschaft gegenüber die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
Lieber Walti, wir wünschen Dir zusammen mit Fränzi noch viele schöne Jahre und herrliche "bunte" Blüten im Wallis.
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Jean-Marc Chalet
Geboren 23. September 1940
Wohnort Ciudad Granja, Mexiko
Mitglied seit 1972
Ehrenmitglied seit 2006
Portrait erschien im Jahresbericht 2006
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Obwohl Jean-Marc Chalet die meiste Zeit unterwegs auf Kakteensuche ist und seit langem in Mexiko wohnt, hat er nie den Kontakt zu unserer Regionalgruppe verloren. Jedes Jahr erfreut er uns mit einem seiner interessanten Vorträge. Ihm wurde 2006 das erste Portrait gewidmet.
Jean-Marc Chalet
  • sammelt seit 1950 Kakteen
  • unternimmt seit 1975 unzählige Kakteentouren in Nord- und Südamerika
  • war 1968-1970 Präsident der Regionalgruppe Genf
  • ist seit 1972 Mitglied der SKG und Basler Regionalgruppe
International ist er unser bekanntestes Mitglied und gehört unzähligen Fachgruppen an, wo er sich für den Artenschutz einsetzt und viele Ämter inne hatte. Die wichtigsten sind:
  • Amerikanische Kakteengesellschaft
  • IOS (Internationale Organisation für Sukkul. Forschung)
  • Stellvertretender Sekretär des Verwaltungsrates der IOS
  • Generalsekretär der AJAPS mit Sitz in Monaco (Association Internationale des Amateurs de Plantes Succulentes)
  • Er schrieb über 100 Artikel in versch. Zeitschriften, in D (z.B. KuaS, AfM), in F, HR, B, DK, USA oder Mexiko und lieferte viele Bilder für Bücher, auch im „New Cactus Lexicon“.
Seine Schwerpunkte sind noch heute:
  • Die Fotografie
  • Vorträge International
  • Artenschutz
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Toni Breda
Geboren 18. Sep. 45
Wohnort Rickenbach, BL
Mitglied seit 1988
Ehrenmitglied seit 2012
Portrait erschien im Jahresbericht 2013
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Toni Breda trat 1988, vor 25 Jahren der Basler Regionalgruppe und SKG bei. Drei Jahre später wurde Toni direkt zum Vizepräsidenten gewählt. Es war just in jener Zeit, wo es in der Regionalgruppe Basel kriselte, die Mitglieder sich uneins waren und die Stimmung auf dem tiefsten Punkt stand. Es kam leider noch schlimmer. Ein Jahr später war das Vereinsgefüge führerlos. Am 18. September 1992 an einer ausserordentlichen Generalversammlung wurde Toni Breda zum Präsidenten ad interim gewählt. In einem halben Jahr schaffte es Toni Frieden zu stiften. Er gab das Präsidium wieder ab.

Noch zweimal, 1994 und 1996 wurde Tonis Geschick gefragt. Nämlich die beiden Generalversammlungen als Tagespräsident zu leiten. Die Missstimmungen konnten beseitigt werden und man war sich soweit möglich wieder einig.

1997 übernahm Toni erneut Vorstandsarbeit. In der Folge führte er für 16 Jahre das Protokoll. Im letzten Jahr übernahm er zusätzlich im Amt des Aktuars das Sekretariat ehe er 2011 definitiv als "Schreiberling", wie er sich oft selber nannte, demissionierte.

Mit den erwähnten Führungsqualitäten und als Friedensstifter wird er hier als Krisenmanager in die Geschichtsbücher der Basler Kakteenfreunde eingehen. Seine Verdienste waren aber noch weitaus grösser. Er war in vielen Vorstandsfragen eine wertvolle Stütze. Er half im OK beim Aufbau verschiedener Ausstellungen mit und war beteiligt an deren gutem Gelingen. In Rickenbach, seinem Wohnort fanden viele Sitzungen statt. Dort pflegt er auch heute ein überschaubare gemischte Kakteensammlung.

Als Dank für seine 24-jährige Vorstandstätigkeit ernennt die Generalversammlung 2012 Toni Breda zu ihrem Ehrenmitglied.
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Klaus Noack
Geboren 19. Dezember 1928
Wohnort Binningen, BL
Mitglied seit 1980
Ehrenmitglied seit 2012
Ehrung an der GV 2012
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Als Dank für seine 21-jährige Arbeit als Bibliothekar ernennt die Generalversammlung 2012 Klaus Noack, anlässlich seines Rücktritts zum Ehrenmitglied.
1990 fragte man Klaus Noack, ob er eventuell bereit wäre, die Kaktusbibliothek zu übernehmen. Seine Antwort war spontan und lautete JA! Diesen Entscheid hatte er in all den Jahren nie bereut.
Klaus Noack erwähnte bei seiner Rücktrittsrede 2012 auch den regen Wechsel im Vorstand während der 21 Jahre, wo er seit 1991 als Bibliothekar tätig war. Drei verschiedene Präsidenten und nur ein weiterer Vorständler war noch immer dabei. Er und die Bibliothek wurden vom Vorstand immer verständnisvoll unterstützt, wofür er sehr dankbar war. "Es war für mich eine schöne Zeit. Es fällt mir schon ein bisschen schwer, die Bibliothek nun in andere Hände zu übergeben." Auch ein Satz aus seiner Rücktrittsrede.
Für die Bibliothek gabs anfänglich in der Garage genügend Platz. Zuvor musste aber ein Gestell gebastelt und die damals rund 200 Bücher aus Biel-Benken gezügelt werden. Ein Zettelkasten fungierte als Kartei. Bald verwaltete Klaus Noack die Bücher in einer Datenbank. Es konnte ein erstes Verzeichnis gedruckt werden. Auch konnte erstmals nach verschiedenen Kriterien gesucht oder sortiert werden. Zum Beispiel nach Titel, Autoren oder Erscheinungsjahr.
Bald wurde ein Zusatzregal nötig. In den 20 Jahren hat sich der Bestand an Büchern ziemlich genau auf 400 Bücher verdoppelt. Durch den Verkauf von Duplikaten und überzähligen KuaS-Heften, welche der Regionalgruppe dankenswerter Weise von Mitgliedern überlassen wurden, schaffte Klaus Noack immer wieder neue Bücher an. Die Vereinskasse wurde dadurch kaum belastet. Die Bibliothek hat sich aus dem eigenen Bücher- und Heftverkauf finanziert.
Auch die Ausleihe an den Monatsversammlungen hat er für die Vereinsmitglieder ausgebaut. Jeweils aus 20 bis 30 Büchern, die passend zum Vortrag oder sonst themenbezogen ausgewählt wurden, konnten die Mitglieder ihre Lektüre bis zur nächsten Monatsversammlung aussuchen.
Klaus Noack führte die Bibliothek sehr gewissenhaft, hat viele neue Ideen umgesetzt und immer Ausschau nach attraktiven Büchern gehalten. Mit grossem persönlichem Einsatz hielt er das Interesse der Mitglieder an der Bibliothek wach.
Er half auch mit die allgemeinen Vorstandsarbeiten voranzubringen. Auch an besonderen Anlässen und Ausstellungen war er immer eine grosse Unterstützung. Damit hat sich Klaus Noack die Anerkennung und Ehrenmitgliedschaft verdient!
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Yvonne Urech
Geboren 15. Dezember 1942
Wohnort Muttenz, BL
Mitglied seit 1972
Portrait erschien im Jahresbericht 2011
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Yvonne Urech feiert 2012 Ihre 40 jährige Mitgliedschaft bei den Basler Kakteenfreunden. Wie auch die zuvor an dieser Stelle portraitierten Mitglieder hat Yvonne verschiedene Epochen unseres Vereins mitgeprägt. Zu allen Zeiten war sie eine grosse Unterstützung und ist den Vorständen mit Ideen und Taten beigestanden.
Ab 1978 war Yvonne auch als Protokollführerin für einige Jahre im Vorstand tätig.
Seit 1999 zählt Yvonne Urech als Organisatorin und Glücksfee zum bewährten Tombola-Team.
Ihr Engagement und Einsatz an speziellen Anlässen zum Wohle aller war enorm, so z.B. an der legendären und wohl grössten Ausstellung der Vereinsgeschichte, der Grün 80, auch an den neueren Veranstaltungen, "KAKTEEN" (2005) im Botanischen Garten beim Spalentor, oder 2011 an der Verkaufstagung "KAKTEEN-Orchideen-Reptilien" in Pratteln, wo sie trotz eingeklemmtem Nerv, im OK tätig war und Verantwortung übernahm.
An unzähligen Jahreshauptversammlungen vertrat sie die Regionalgruppe Basel als Delegierte.
Ihr Heim mit Garten und Gewächshäuschen war ein gastlicher Ort für viele Sitzungen und andere Anlässe.
In ihrer eher kleinen Kakteensammlung haben vor allem Vertreter aus Mexiko ein Plätzchen gefunden.
Auch Otti, Yvonnes Ehemann, der seit 2013 Mitglied unserer Regionalgruppe ist, hat Yvonne und die OG schon immer unterstützt. Während der letzten Ausstellung in Pratteln sogar als "Vize-Küchenchef"!
Für ihren unermüdlichen langjährigen Einsatz zum Wohle der Kakteengemeinschaft verlieh die Otsgruppe Yvonne Urech 2015 die Ehrenmitgliedschaft.
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René Deubelbeiss
Geboren 07. Februar 1962
Wohnort Neuenhof AG
Mitglied seit 2005
Portrait erschien im Jahresbericht 2014
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René Deubelbeiss besuchte 1991 als Neumitglied der OG Baden die Jahreshauptversammlung. Er wusste nicht recht, wie ihm geschah. Auf einmal wurde er in den Hauptvorstand vorgeschlagen und auch prompt gewählt.

So kam es, René Deubelbeiss bestimmte fortan als neues Kakteen-Greenhorn und “junges“ Mitglied der OG Baden die Geschehnisse des Dachverbandes SKG mit.

Von 1991 bis 1995 war er Landesredaktor und dafür zuständig, dass die Informationen der 20 Regionalgruppen rechtzeitig die Zeitschriften-Redaktion KuaS „Kakteen und andere Sukkulenten“ erreichten. 1995 bis 2003 war er allererster Kommunikation/Informatikbeauftragter und somit für die Werbung und, zu dieser Zeit top aktuell, für die Homepage zuständig. In der Zwischenzeit ist er 2000 der Zürcher Kakteengesellschaft ZKG beigetreten. 2003 in Morges wurde René Deubelbeiss von den Delegierten als Nachfolger von Hansruedi Fehlmann zum neuen Vorsitzenden der SKG gewählt. 10 Jahre lang bis 2013 führte er als Präsident die Geschäfte der Schweizerischen Kakteen-Gesellschaft gewissenhaft und zielsicher.

Er pflegte Freundschaften zu allen Regionalgruppen. Hat sich viele Jahre auch privat im Tessin engagiert. Durch seine Bemühungen gibt’s heute noch die IG Ticino, wo sich ein paar Interessierte gelegentlich in der Sonnenstube der Schweiz spontan zum Gedankenaustausch treffen.

Auch um gute Beziehungen mit den Partner-Gesellschaften GÖK und DKG hat sich René Deubelbeiss verdient gemacht. Genau so im Förderverein der Sukkulentensammlung. Für dies und für vieles mehr verlieh ihm die SKG am 27.04.2014 in Unterseen die SKG Ehrenmitgliedschaft.

2005, nach dem Grossanlass im Botanischen Garten, wo René als Helfer tatkräftig dabei war, trat er der Basler Regionalgruppe bei. Wenn er Zeit hat, trifft man René an unseren Monatsversammlungen im Seegarten.
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Dieter Gruber
Geboren 08. August 1945
Wohnort Basel
Mitglied seit 1960
Portrait erschien im Jahresbericht 2013, wurde 2019 ergänzt
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Seit seinem 15. Lebensjahr ist Dieter Gruber, mit einem Unterbruch, Mitglied der Basler Kakteenfreunde und somit eines der langjährigsten Mitglieder unserer Regionalgruppe. Auch der Arbeitsgruppe Echinocereus ist er vor Jahren beigetreten.

Auf einer Mexiko-Feldforschungsreise zusammen mit seinen "Echinocereus-Freunden", Jean-Marc Chalet, Werner Rischer und Klaus Siebold entdeckte die Gruppe einen neuen Echinocereus. Jean-Marc Chalet war es, der diese Spezies zuerst gefunden hatte. Fast gleichzeitig fiel auch Dieter Gruber diese neue Art auf. Später hat Werner Rischer den neuen Kaktus als Echinocereus chaletii beschrieben.

Auf einer erneuten Reise von Jean-Marc Chalet und Werner Rischer fanden die beiden im Staate Durango in Steilwänden im Flussgebiet des Rio Piaxtla wiederum einen unbekannten Kaktus. Zuhause zeigten die Ergebnisse intensiver Untersuchungen der Pflanzen- und Blütenmorphologie, aber auch das Sprossverhalten über Stolonen, dass der Neufund eine neue Subspezies von Echinocereus koehresianus darstellt. Werner Rischer beschrieb diesen Neufund im Echinocereus Online-Journal Vol. 2(1) 2014 zu Ehren von Dieter Gruber, insbesondere auch für seinen Einsatz für die Völkerverständigung als Schweizer Generalkonsul in mehreren Ländern Südamerikas, als Echinocereus koehresianus ssp. gruberianus.

Wir gratulieren Dieter Gruber an dieser Stelle für diese grosse Ehrung.



Dieter Gruber mit Echinocereus koehresianus ssp. gruberianus
Bild 1: Rolli Stuber; Bild 2: Jean-Marc Chalet
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Silvio Herzog
Geboren 18. Dezember 1942
Gestorben 18. November 2018
Mitglied seit2002
Nachrufim KuaS 2019
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Die Nachricht von Silvios Tod ist uns allen sehr nahegegangen, hatte er doch trotz seiner Krankheit noch aktiv am Vereinsleben teilgenommen.

Gerne erinnern wir uns an die Ausflüge nach Hornussen mit Besichtigung seiner grossartigen Sammlung und an seine tatkräftige Mithilfe bei unseren Ausstellungen.

Auch an die Erlebnisse auf gemeinsamen Mexikoreisen denken die Mitreisenden gerne zurück. Besonders bewundert haben wir seine unglaubliche Spürnase und sein sportliches Klettertalent.

Mit seiner engagierten und offenen Art, sei es beim Fachsimpeln oder in langen Gesprächen über Gott und die Welt, hat er sich überall viel Sympathie und Wertschätzung erworben.

Die Erinnerung an seine Persönlichkeit bleibt lebendig. So lebendig wie Silvios Pflanzenkinder, die seit Jahren in unseren Sammlungen stehen. Mit ihren Blüten werden sie noch lange dazu beitragen, unserem Freund und Kollegen Silvio Herzog ein ehrendes Andenken zu bewahren.

Walther Schwenk für den Vorstand der Kakteenfreunde Basel
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Fritz Häring
Geboren 21. Oktober 1928
Gestorben 01. April 2014
Ehrenmitglied der OG ab2002
Portraiterschien im Jahresbericht 2010
Nachrufim KuaS 2014
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Durch seine Tätigkeit als Pflanzenobmann der SKG und seinem prägenden Beitrag zum Gelingen der grossen Kakteenausstellung anlässlich der "Grün 80" in Basel machte sich Fritz Häring schon Ende der 70er Jahre schweizweit bekannt.

Dank seiner Persönlichkeit und der für ihn als früherem Alpinisten charakteristischen Zuverlässigkeit hatte er rasch das Vertrauen der vielen Sammler aus der ganzen Schweiz gewonnen, die ihm ihre schönsten Pflanzen für diesen beispiellosen Anlass zur Verfügung stellten.

In der Basler Regionalgruppe übernahm er während mehr als drei Jahrzehnten viel Verantwortung als Mitglied im Vorstand, als Präsident (1986-88) und viele Jahre als Pflanzenobmann und Betreuer unserer Vereinssammlung. Stets stand er allen Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite. 2002 verlieh ihm die Basler Regionalgruppe die Ehrenmitgliedschaft.

Angeregt durch seine Freundschaft mit der Basler Kakteenlegende Felix Krähenbühl galt seine Leidenschaft vor allem den "Mexikanern", die er von 1978 bis 2007 auf acht Reisen in ihrer natürlichen Umgebung bestaunen und studieren konnte.

Von einer schweren Operation Ende 2012 erholte er sich leider nicht mehr und übergab seine wunderschöne Sammlung der Regionalgruppe.

Er verstarb am 1. April 2014 in einem Pflegeheim.

Die Kakteenfreunde Basel werden Dich, lieber Fritz, nie vergessen und Dir stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Walther Schwenk für den Vorstand der Kakteenfreunde Basel
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Hans Hägler
Geboren 24. Juli 1918
Gestorben 22. Juli 2011
Mitglied1967-2011
Portrait erschien im Jahresbericht 2007
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Nach der Schule jätete Hans Hägler bei seinem späteren Meister, der in Reinach ein Malergeschäft und die Kakteen AG führte. Zuerst pflegte er die Rabatten, später die mit Sukkulenten gefüllten Gewächshäuser. Er lernte schnell die lateinischen Namen der Kakteen die er bis ins hohe Alter beherrschte. In der Folge übernahm er immer grössere Aufgaben.
Als Chauffeur vertrieb er von Basel bis Genf, von Markt zu Markt versch. Pflanzen. Anfangs war er sogar mit der Bahn unterwegs. Später mit seinem Privatwagen.
1967, nach dem Tod seines früheren Lehrmeisters erwarb er günstig die Kakteengärtnerei mit einem kleinen Stock an Kakteen. Er führte zunächst ein erfolgreiches Geschäft an der Grenzacherstrasse in Basel. 1977 zügelt er mit der Gärtnerei, die weit über die Landesgrenzen bekannt wurde, an die Wassergrabenstrasse in Binningen (Bild) bis er sich 1988, 66 jährig verdient zur Ruhe setzte. (Leider wurde die Gärtnerei ca. 5 Jahre nach dem Verkauf aufgelöst.)
Die Höhepunkte:
  • Mexikoreise 1977 mit Felix Krähenbühl († 2001 - Freund und Weggefährte seit seinem 17. Lebensjahr)
  • Radiosendung über die Kultur von Kakteen, im Radio DRS
  • TV-Auftritt als Kakteengärtner bei Robert Lembke's Quizsendung, das heitere Beruferaten, Was bin ich? Die Sendung im ZDF machte ihn weit herum bekannt.
Viele Mitglieder und Besucher fanden in der Gärtnerei einen aufrichtigen und ehrlichen Kakteenfreund. Viele Interessenten wurden durch Hans Hägler Mitglied der Basler Kakteenfreunde und für viele war er auch ihr Lehrmeister in der Sukkulentenkunde.
Der geistig rüstige Rentner verstarb am 22. Juli 2011, zwei Tage vor seinem 93. Geburtstag.
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Felix Krähenbühl
Geboren 09. September 1917
Gestorben 04. August 2001
Mitglied1933-2001
Ehrenmitglied der OG ab 1974
Ehrenmitglied der SKG ab 1964
Nachruf erschien im Jahresbericht 2001 und KuaS 2001
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Nachruf zum Tode von Felix Krähenbühl für die KuaS 01.2002
Erschien auch im Jahresbericht 2001 der Basler Kakteenfreunde, auf Seite 13 und 14.
Am 4. August verstarb unser SKG-Ehrenmitglied und ehemaliger SKG-Präsident Felix Krähenbühl, wenige Tage vor seinem 84. Geburtstag.
Felix Krähenbühl war eine herausragende Persönlichkeit und seine stete Bereitschaft zu helfen, war sprichwörtlich. Durch sein langjähriges Wirken hat ihm die SKG sehr viel zu verdanken. Wegen seiner liebenswürdigen und humorvollen Art und durch sein enormes Fachwissen war er allenorts ein gerne gesehener Gast und entsprechend gross war deshalb auch sein Freundeskreis.
Seine berufliche Betätigung lässt sich kurz umschreiben - Besuch des Humanistischen Gymnasiums, Absolvierung einer kaufmännischen Lehre, Übernahme des elterlichen Automobilbetriebes. Im Alter von 51 Jahren begann seine Ruhestandsperiode und von da an konnte er sich noch mehr seinen Kakteen zuwenden.
1933, nur gerade drei Jahre nach der Gründung der SKG und auch erst 16 Jahre alt, wurde Felix Krähenbühl SKG-Mitglied bei der Sektion Basel. Schon drei Jahre später wählte man ihn in den Vereins-Vorstand, wo er mit kurzzeitigen Unterbrüchen bis 1953 mehrere Ämter bekleidete, so ab 1950 auch das des Präsidenten. Die Sektion Basel dankte ihm dies mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft.
1951 wurde Felix Krähenbühl als Vizepräsident in den Vorstand der SKG gewählt und von 1953 bis 1959 bekleidete er das Amt des SKG-Präsidenten. Mitte der 60er Jahre, als Streitereien und Unstimmigkeiten die SKG beinahe aus der Bahn warfen, übernahm er nochmals - unter dem Präsidium seines Freundes Fred Fröhlich - für 4 Jahre das Amt des Vizepräsidenten.
Weniger bekannt ist auch, dass Felix Krähenbühl zusammen mit seinem Freund Joe Fischer an den umfangreichen Vorarbeiten, die letztlich zur Gründung unserer Zeitschrift KuaS führten, massgeblich beteiligt war.
Die Schweizerische Kakteen-Gesellschaft dankte ihm 1964 sein umfangreiches Engagement mit der SKG-Ehrenmitgliedschaft.
Nicht unerwähnt bleiben dürfen seine profunden Pflanzenkenntnisse die er in Form von äusserst spannenden Dia-Vorträgen an Kakteenfreunden im In- und Ausland weitergegeben hat.
Während mehreren Mexicoreisen, als man noch legal Pflanzen sammeln durfte, machte Felix Krähenbühl auch Neufunde. Sein Freund Hans Krainz beschrieb diese als Mammillaria kraehenbuehlii und Mammillaria heidiae, benannt nach der leider viel zu früh verstorbenen Gattin Heidi.
Während mehr als 60 Jahren Kakteenliebhaberei hat Felix Krähenbühl auch viele Fachartikel verfasst. Zählt man sie aus allen Fachzeitschriften zusammen, so hat er mehr als hundertmal zur Feder gegriffen - eine Leistung, die auch heute ihresgleichen sucht. Dafür wurde er einmal als "Meister-Referent" und "fleissigster Mitarbeiter" unserer Zeitschrift KuaS bezeichnet, ein Lob, das nun wirklich voll ins Schwarze traf. Die Berichte von seinen Studienreisen oder aus seinen mexikanischen Tagebüchern sind auch nach mehr als einem Vierteljahrhundert immer noch spannend zu lesen.
Dass seine Liebe Mexiko gehörte, war kein Geheimnis. Und dass es ihm die Mammillarien im Speziellen angetan hatten, erst recht nicht.
Felix Krähenbühl weilt nun nicht mehr unter uns. Wir vermissen ihn. Er bleibt uns als liebenswerte Persönlichkeit und langjähriger Freund in Erinnerung.
Hansruedi Fehlmann, Präsident SKG und Roland Stuber, Präsident Sektion beider Basel
Felix Krähenbühl hat seine restlichen Kakteen, seine grosse Büchersammlung und seine vielen Dias der Sektion vermacht. Die Pflanzen und Bücher haben wir unseren Mitgliedern zum Verkauf angeboten. Wir freuen uns, die Kakteen nun in guten Händen zu wissen. Die Bücher wurden ebenfalls zuerst innerhalb der Sektion angeboten, so dass jeder am Ende die Gelegenheit hatte, für sich ein schönes Andenken zu reservieren. Wir danken unserem verstorbenen Ehrenmitglied Herrn Felix Krähenbühl für diese grosszügige Spende. Beachten Sie dazu die beiden Berichte von unserem Pflanzenobmann und jenen von unserem Bibliothekar.
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